Ausgabe 350 I
Christof Ellinghaus (Gründer City Slang) empfiehlt Sorry3000 – Entschuldigung
Christof Ellinghaus (Gründer City Slang) empfiehlt Sorry3000 – Entschuldigung
Christof Ellinghaus ist der Gründer und Geschäftsführer des Deutschlands wichtigsten Indie-Labels City Slang und seit über 30 Jahren im Musikbusiness tätig. In den 90ern half er nordamerikanischen Indie-Bands wie Nirvana, den Flaming Lips oder der Band von Courtney Love, Hole, in Europa erfolgreich zu sein. Heute sind er und sein Label maßgeblich an dem internationalen Erfolg von Artists wie Noga Erez, José Gonzales oder Caribou beteiligt. Mehr zu City Slang unter: shop.cityslang.com
"Die Musikindustrie hat es verkackt! Wir haben die Kunst unserer Musiker und Musikerinnen in die Hände von spätkapitalistischen Monopolisten gelegt und damit vollendet die Kontrolle darüber verloren, wer was damit macht. Spotify hostet ein Inaugural Brunch in Washington und spendet für die Zeremonie und die Parties eine Millionen Dollar! Einige wenige Plattform Betreiber werden obszön reich während die Mehrheit nicht mehr von ihrer Kunst leben kann. Die Leute bei denen wir Werbung schalten, halten Maulaffen feil gleich hinter der Hutkrempe. Der Typ, der die meisten unsere Platten verschickt steht daneben im Schwadron der eilfertigen Helfer und aufgespritzten Trophy Wives. Mann kann gar nicht so viel essen… Das tut uns leid. Es tut mir leid. ENTSCHULDIGUNG! Der, zumindest im Namen einzig mögliche Song dazu kommt aus Halle, und heißt entsprechend (hat aber nichts mit der Thematik zu tun, sondern platzt vor Postironie). Die Band ist die beste deutsche Band der Welt und heißt auch so, SORRY3000, auf dem verlässlich grandiosen Label Audiolith."
Christof Ellinghaus über Sorry3000 – Entschuldigung
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