Ausgabe 321 I
Carsten Friedrichs (Musiker) empfiehlt Das Lunsentrio – Der Mann am Siegestor
Carsten Friedrichs (Musiker) empfiehlt Das Lunsentrio – Der Mann am Siegestor
Carsten Friedrichs macht seit den späten 80ern Musik, zunächst bei Twee-Pop Bands wie Die Fünf Freunde, später gründete er die Beat/Punk-Band Superpunk. Seit 2012 veröffentlicht er mit Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen Alben und schrieb Songs mit und für Andreas Dorau. Mehr zu Carsten unter: instagram.com/dieligadergewhnlichengentlemen
"München hat schon sehr viel tolle, erstaunliche Musik hervor gebracht. Immer anders als die anderen, immer eigen. Ich sach nur: Giorgio Moroder, Spider Murphy Gang, Merricks, Lunsentrio. Was, Lunsentrio kennt ihr nicht? Solltet ihr aber! Hier einer ihrer schönsten Songs, ‘Der Mann am Siegestor’. In jenem bescheinigen sie der Punk-Gruppe Slime, dass es durchaus eine ‘klasse Idee’ gewesen sei, für ihre, also Slimes Comeback-LP ‘ein Dutzend Songs, die wirklich krachen, aus Erich Mühsams Werk zu machen’. Jedoch äußert das Trio, welches de facto ein Quintett ist, freundschaftlich Kritik dergestalt, dass die ‘gegen Blut & Tyrannei, Pflasterstein & Blei’-Seite des Münchner Anarchisten sauber abgedeckt wurde, jedoch das schöne Liebesgedicht ‘Es stand ein Mann am Siegestor’, mithin die sensible Seite des Bohemiens auf eben jener Comeback-LP nicht vertont wurde. Muss man drauf kommen, ich bewundere es. Hört und seht hier. Aber Achtung: Ohrwurm-Gefahr!"
Carsten Friedrichs über Das Lunsentrio – Der Mann am Siegestor
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